
Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren!
Heute hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Abrissarbeiten im Südviertel der Seestadt mg+inspiziert. Abriss und Aushub der beauftragten Fa. Laarakkers sind im Plan. Im Frühling beginnt der Hochbau, deren Vorfertigung im Werk vom Bauunternehmen Max Bögl bereits begonnen wurde.
Es geht schnell voran. Erst im September war der Bebauungsplan vonder Stadt beschlossen worden. Im Oktober wurde die erste Teilbaugenehmigung erteiltund am 18. Dezember 2020 die finale Baugenehmigung übergeben. Die Übergabe erfolgte symbolisch durch Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin an Klaus Franken, CEO der Catella Project Management, sowie an die Projektleiter Georg Müller und Tobias Heidkamp. „Der aktuelle Shutdown betrifft uns alle. Daher freut es mich besonders, dass es hier nahtlos weitergeht und der Abriss der Gebäude nun auch ein sichtbares Zeichen für den Fortschritt ist. An prominenter Stelle werden hier Wohnungen für alle Zielgruppen entstehen. Die Seestadt mg+ ist ein Leuchtturmprojekt für die Stadt“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Auch der Stadtdirektor ist froh, dass nun die Abrissarbeiten in vollem Gange sind: „Die Rahmenbedingungen sind in Pandemie–Zeiten sicherlich nicht die besten, umso mehr freue ich mich, dass das Projekt jetzt an Fahrt aufnimmt und Catella direkt nach Erteilung der Baugenehmigung in die Umsetzung geht. Das ist ein gutes Zeichen für die Entwicklung der Seestadt mg+. Es zeigt, wie gut Stadtverwaltung und Investor im Vorfeld zusammengearbeitet haben, um dieses bedeutende Projekt zu realisieren“, so Dr. Gregor Bonin.
Klaus Franken, CEO der Catella Project Management, ist zuversichtlich, dass aus einer Vision schon bald Wirklichkeit wird: „Was mit Masterplan 3.0, Computersimulationen und Kalkulationen seinen Anfang nahm, wird für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar. Probleme kennen wir nicht, nur Herausforderungen, die wir mit den richtigen Partnern an der Seite schnell gemeistert haben.“
Wiljan Laarakkers, Geschäftsführender Gesellschafter, J.H. Laarakkers Rückbau & Recycling GmbH: „Abbruch ist Aufbruch! Es freut uns sehr, dass wir für unseren langjährigen Partner Catella auf diesem so bedeutenden innerstädtischen Areal den Abbruch der Bestandsgebäude und den anschließenden Aushub der Baugrube durchführen dürfen. Mit dem Südviertel in der Seestadt mg+ wird Zukunft gestaltet.“
Das Bauunternehmen Max Böglwird den Hochbau realisieren.Das aus 12 Häusernbestehende Projekt hat eine gemeinsame Tiefgarage mit insgesamt 134 Stellplätzen sowie einengeräumigen Fahrradabstellräumen. Durch serielle Vorfertigungen wird der Hochbau aller 248 Wohnungen weitgehendwetter–und pandemieunabhängigin recht kurzer Zeitfertiggestellt sein. Dies ist ein großer Vorteil für alle Anwohner, da die Herstellungsmethode sehr emissionsarm ist. Keine Staubentwicklung, sehr wenig Lärmbelastung und deutlich weniger Baustellenverkehr.Eineinnovativeund nachhaltige Bauweise, von der alle Beteiligten und Anwohner/Bürger profitieren. Im Bauverlauf ist mit keinerlei Verzögerungen zu rechnen.
Markus Richthammer, Vorstand Industrie der Firmengruppe Max Böglergänzt: „Wir dürfen jetzt die ersten Gebäude der Seestadt mg+ in industrieller und qualitativ hochwertiger Bauweise umsetzen. Auf Basis unserer digitalen Planung startet die Vorfertigung parallel zur Herstellung der Baugrube und Tiefgarage –somit können wir die kurze Bauzeit witterungsunabhängig gewährleisten. Zusätzlich legen wir einen großen Wert auf Nachhaltigkeit und den Einsatz unseres Umweltbeton Bögl, welcher durch seine ökologische Zusammensetzung und Verarbeitung einen positiven Beitrag für die CO2–Bilanzleistet.“
Im Südviertel entstehen insgesamt 248 attraktive 1,5 bis 4–Zimmer–Wohnung, von denen 90 öffentlich gefördert werden sollen. Alle Wohnungen sind stufenlos erreichbar, verfügen über Balkon oder Terrasse, offene Wohn–und Essbereiche mit bodentiefen Fenstern, Aufzüge und modernen Neubaustandard. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 38 qm und 106 qm. Sie eignen sich somit für alle Alters–und Einkommensgruppen –von Singles über Familien und Studierende bis zu Rentnern.